Branchenspezifische Produktionsplanung mit SCHULER MCS
Das Branchen ERP-System SCHULER MCS, einsetzbar für alle Unternehmensgrößen, wurde zur Holz-Handwerk noch stärker auf die spezifischen Anforderungen der Branche ausgerichtet. Insbesondere die Modulgruppe Produktionsplanung bietet eine Reihe grundlegender Neuerungen für einen noch effizienteren Produktionsprozess.
Konfigurierbare Arbeitspläne
Der leistungsfähige Produktkonfigurator ist bei SCHULER MCS die Basis, dass auch eine hohe Variantenvielfalt wirtschaftlich produziert werden kann. Für Arbeitspläne, die alle Arbeitsschritte in der Fertigung dokumentieren, wird er jetzt ebenfalls genutzt. Die Arbeitspläne werden, wie die Verkaufsartikel, auftragsbezogen konfiguriert. Sie sind auf Bauteile-Ebene, z. B. für eine Tür, einen Korpus, einen Schubkasten etc. angelegt und werden in Abhängigkeit vom Verkaufsartikel und seinen Varianten automatisch erstellt. So lassen sich variantenreiche Produkte mit nur wenigen Arbeitsplan-Stammdaten anlegen. Die sehr hohe Wiederverwendung der Arbeitspläne macht die Arbeitsplan-Stammdaten für den Anwender überschaubar, vereinfacht die Stammdatenpflege wesentlich und spart so viel Zeit.
Produktionsplanung mit Fertigungsaufträgen
Die Produktionsplanung erfolgt bei SCHULER MCS auf Basis der automatisch generierten Arbeitspläne. Dazu werden aus den Fertigungsaufträgen Abrufe, z. B. nach Liefertermin, gebildet. D. h. es werden arbeitsplatzbezogen die Bauteile zusammengefasst, die gemeinsam gefertigt werden sollen. Hierbei kann zusätzlich auch nach Artikelgruppen und Fertigungsarten unterschieden werden. Die Fertigungsaufträge liefern alle Informationen zu Ressourcen / Materialien, Varianten und Arbeitsplänen. Integrierte Betriebs- und Schichtkalender erlauben die freie Wahl der Produktionsintervalle wie Woche, Tag und / oder Schicht.
Darüber hinaus ist SCHULER MCS auf schlanke Datenstrukturen und eine hohe Performance ausgerichtet und bietet dadurch für den Informationsfluss in der Fertigung ein hohes Maß an Sicherheit.
Prüfung des Liefertermins
SCHULER MCS prüft jetzt bereits während der Eingabe des Auftrags, ob der Auftrag bis zur vorgegebenen Liefertermin-Woche gefertigt werden kann. Dies geschieht unter Einbeziehung von Durchlaufzeit, bereits eingeplanter Kapazitäten und bekannter Kapazitätsengpässe. Dadurch werden Terminzusagen wesentlich sicherer und terminkritische Aufträge werden frühzeitig transparent.
Mehrwert bei „Fertigungslisten“
Die notwendigen Daten für die Fertigung, z. B. in Form von Papierlisten, als Dateien zur Anzeige auf einem Bildschirm oder zum Lesen durch nachfolgende Programme werden bei SCHULER MCS automatisch erzeugt. Ein deutlicher Mehrwert wird jetzt durch die automatische Generierung von Bauteilskizzen mit Bemaßung erzielt. Insbesondere für die Fertigung von Möbel-Sonderkonstruktionen bringen sie einen hohen Nutzen.
SCHULER MCS edition zum Jubiläum 50 Jahre HOMAG
SCHULER bietet mit der SCHULER MCS edition, ein attraktives Branchensoftware-Paket zum Jubiläum 50 Jahre HOMAG. Die ERP Lösung eignet sich für alle Unternehmensgrößen. Es handelt sich um eine Kombination aus Software und Dienstleistung, die für zwei User konzipiert ist. Der Softwareumfang reicht vom Basismodul Auftragsbearbeitung einschließlich 3-D-Grafik über das Fertigungsmodul mit Fertigungsunterlagen und Maschinendatenbereitstellung bis zu Materialwirtschaft, Finanzen und CRM auf Basis von Microsoft Dynamics NAV. Für Installation, Schulung oder Coaching können 30 Dienstleistungstage genutzt werden. Durch den modularen Aufbau ist die SCHULER MCS edition mit Zusatzmodulen beliebig erweiterbar. Die Sonderaktion läuft bis zum 31.12.2010.
Leistungs-Controlling und Teileverfolgung im Betrieb mit PZE und BDE
Der Anteil der Personalkosten, bezogen auf den Produktionswert, ist im Handwerk höher als in der Industrie. Ein praktikables und wirtschaftliches Controlling der Mitarbeiterleistung und entsprechende Steuerungsmaßnahmen sind daher gerade bei kleineren und mittleren Betrieben sehr wirkungsvoll. SCHULER bietet für diese Unternehmen eine schlanke Lösung, die permanent die erarbeitete Leistung mit der dafür aufgewendeten Zeit vergleicht. Durch tägliche Rückmeldung, z. B. über Barcode und Scanner, werden die Aufträge entlang der gesamten Prozesskette verfolgt. Die Transparenz in der Fertigung erhöht sich enorm und die Leistung des Unternehmens wird schnell offengelegt. Nach ca. 60 Tagen lassen sich mit den gesammelten Daten Kennzahlen und Leistungsziele je Kostenstelle festlegen. Sie können z. B. Basis für eine Prämienentlohnung sein, die eine Verbesserung der durchschnittlichen Gruppenleistung honoriert und so die Steigerung der Leistung fördert.