Projekte zur Steigerung der Materialeffizienz werden in zwei Schritten durchgeführt. Zunächst werden in der Potenzialanalyse alle Prozesse entlang der Wertschöpfungskette untersucht. Beginnend bei Konstruktion, Beschaffungsstrategie, Produktionsplanung und Logistik bis hin zu den einzelnen Fertigungsprozessen werden die Potenziale identifiziert und quantifiziert. Meist ergeben sich bereits während der Potenzialanalyse eine ganze Reihe Sofortmaßnahmen, die mit wenig Aufwand umgesetzt werden können und deutliche Verbesserungen realisieren. Im zweiten Schritt kann eine Vertiefungsberatung beantragt werden, um die Umsetzung zu unterstützen und Verbesserungen durchzuführen, deren Aufwand den Rahmen der Potenzialanalyse überschreiten würden.
Potenzialanalyse
- Dauer maximal 2 Monate
- Beratungskosten bis 15.000€ werden zu 67% übernommen.
- Beratungskosten bis 30.000€ werden zu 50% übernommen.
Vertiefungsberatung
- Dauer maximal 9 Monate
- Beratungskosten werden zu 33% übernommen. Höhe der zu fördernden Kosten für Potenzialanalyse und Vertiefungsberatung sind maximal 100.000€.
Beratersuche und Förderantrag
Um geförderte Materialeffizienzprojekte durchzuführen muss der Berater die entsprechende Befähigung nachweisen und bei der Materialeffizienzagentur zugelassen sein. Die Berater von SCHULER sind hier registriert und erstellen Ihnen gern ein Angebot. Auch beim Einreichen des Förderantrags unterstützen wir Sie bei Bedarf.
Weitere positive Effekte der Materialeffizienzberatung
Maßnahmen zur Verbesserung der Materialeffizienz führen zur Reduzierung der Herstellkosten und damit zu einem klaren Wettbewerbsvorteil. Die Verbesserungen haben aber zusätzliche positive Effekte für das Unternehmen. So führt z. B. die Vereinfachung der Konstruktion zur einfacheren effektiveren Fertigung; die Optimierung der Beschaffungsstrategie zur Reduzierung der Bestände; die Verbesserung der Qualität zur höheren Liefertreue und Produktqualität. Die Materialeffizienzberatung bringt also zahlreiche positive Zusatzeffekte für jedes Unternehmen mit sich.